Depression‑

Und plötzlich ist nichts mehr wie es war und doch viel klarer.

Wer beim Arzt die Diagnose Depression gestellt bekommt, hat bereits einen langen Leidensweg mit vielen Missverständnissen, empfundener Rücksichtslosigkeit und großer Traurigkeit hinter sich.

Viele kleine Puzzleteile, wie Schlafstörungen, Gereiztheit, das Gefühl der Überforderung, Ängste und Unverständnis der Umwelt sind mögliche Anzeichen für diese Erkrankung, die jeden treffen kann. Bis diese jedoch zu einem vernünftigen Bild zusammengesetzt werden können, vergehen oft Monate, manchmal Jahre. Für die Betroffenen ist es dann manchmal sogar eine Erleichterung, wenn endlich die Depression diagnostiziert wird, denn dann kann endlich die richtige Behandlung beginnen.

Gegen Schlafstörungen helfen Schlaftabletten, gegen Gereiztheit, Beruhigungsmittel, gegen Ängste, Vermeidung, gegen viele Symptome hilft eine Zeit lang irgendetwas, jedoch nie auf Dauer, solange die Depression an sich nicht behandelt wird.

Wie so ziemlich alle Patienten wehrte sich auch Maja lange gegen den Gang zum Psychiater. Im nachhinein bereut sie, nicht viel früher gegangen zu sein. Sie will mit ihrem Erfahrungsbericht zeigen, dass es sich lohnt den Kampf gegen die Depression aufzunehmen und beschreibt ihren Weg durch Medikamenteneinnahme, deren Nebenwirkungen, Psychotherapie, die Veränderungen im Berufsleben, im Privatleben und an und in ihr selbst. Ein Buch für alle, die eine Ahnung haben, depressiv zu sein, aber Angst davor, den ersten Schritt (zum Arzt zu gehen) zu wagen. Und ein Buch für alle, die die Diagnose schon haben, aber noch nicht optimistisch in die Zukunft sehen.

Hier ein kleiner Ausschnitt

Ich habe geweint, wenn mich mein Mann umarmt hat, wenn er mich alleine ließ, wenn er mit mir sprach und wenn er schwieg. Ich habe geweint, geschluchzt oder war kurz vor dem Weinen. Ich hatte Angst, ich fühlte, dass etwas mit mir nicht in Ordnung war und hatte Angst vor der Diagnose. Vielleicht war ich ja unheilbar krank und muss sterben  

....Wenn ich selbst krank wäre, hätte ich das gemerkt, dachte ich. Außerdem bereitete mich mein Hausarzt darauf vor, mich mit den Gedanken anzufreunden, Medikamente einnehmen zu müssen. Da mich mein Hausarzt seit meiner Kindheit kennt, wusste er, dass ich jede Tablette erst nach zähem Ringen mit mir selbst einnehme. Erstaunlicherweise wehrte sich in mir gar nichts gegen diese Art der Behandlung, ich war zu schwach, um mich zu wehren.

Das ganze Taschenbuch umfasst 52 Seiten (also auch für Leute machbar, die nicht gerne lesen) und ist unter:

www.edition-winterwork.de

erhältlich.

Titel: Ich hatte Glück- Ich war depressiv und kostet 6,90 €,

ISBN: 9 783943 048001

Liebe Patienten, liebe Familien, liebe Freunde, ich wünsche Ihnen allen viel Kraft und Geduld.

Es geht immer weiter, halten Sie durch! Es lohnt sich.

Alles Liebe.

Maja B.

 

 

 

 

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